Pfer­de­pfle­ge im Winter

Pfer­de­ge­sund­heits­tipp Nr. 3  —  Beim Wachs­tum des Win­ter­fells der Pfer­de wird durch die win­ter­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren gleich­zei­tig auch das Wei­de­gras gerin­ger, das Kräu­ter­an­ge­bot wird weni­ger und durch die Fut­ter­um­stel­lung auf unge­wohn­te Heu­qua­li­tät, wird der Orga­nis­mus der Pfer­de viel mehr gefor­dert, als wir den­ken. Aber gera­de jetzt braucht das Pferd mehr Vit­ami­ne und Mine­ra­li­en, um trotz des Fell­wech­sels fit zu bleiben.

Wenn Ihr Pferd trotz aus­rei­chen­der Füt­te­rung sei­nen Ernäh­rungs­zu­stand und sei­ne Kör­per­fit­ness nicht hal­ten kann, kann dies ein Zei­chen für einen Man­gel an Nähr­stof­fen sein. Zu Beginn der kal­ten Jah­res­zeit mit dem begin­nen­den Fell­wech­sel und dem zusätz­li­chen Erhalt der Kör­per­tem­pe­ra­tur ist die Gefahr einer Unter­ver­sor­gung Ihres Pfer­des mit Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln beson­ders hoch. Die Zufüt­te­rung von bio­lo­gi­schen Hanf­sa­men­pul­ver als Mine­ral­fut­ter ist für den Erhal­tungs­be­darf eines Groß­pfer­des zu emp­feh­len. Hanf­sa­men­pul­ver hat eine hohe Ver­füg­bar­keit an wich­ti­gen, orga­nisch gebun­de­nen Spu­ren­ele­men­ten wie Kup­fer und Zink, sowie auch einen hohen Bio­tin- und Vitamingehalt.

Grund­sätz­lich soll­ten Sie in der kal­ten Jah­res­zeit dar­auf ach­ten, dass Ihr Pferd neben der täg­li­chen aus­rei­chen­den Heu­ra­ti­on natür­lich wei­ter­hin sein dem Leis­tungs­stand ange­pass­tes Kraft­fut­ter erhält und der Ener­gie­ver­brauch für die täg­li­che Arbeit sicher gedeckt wird. Auch soll­ten sicher­stel­len, dass Ihr Pferd kei­ne län­ge­ren Fress­pau­sen hat. Denn wenn Ihr Pferd regel­mä­ßig einen Zeit­raum von meh­re­ren Stun­den ohne zu fres­sen über­brü­cken muss, kann dies zu einer Magen­über­säue­rung füh­ren. Und eine Magen­über­säue­rung kann nicht nur die Magen­schleim­haut Ihres des Pfer­des angrei­fen, son­dern dar­aus kön­nen sich Stoff­wech­sel­stö­run­gen ent­wi­ckeln, die wie­der­um zu Pro­ble­men im Bin­de­ge­we­be am Hals, Schul­ter und Krup­pe und zu ande­ren unkla­ren Beschwer­den des Pfer­des füh­ren kann. 

Die Kern­aus­sa­ge des deut­schen Nobel­preis­trä­gers Prof. Otto War­burg aus dem Jahr 1931 in sei­ner bahn­bre­chen­de wis­sen­schaft­li­chen Arbeit über Säu­re- und Basen­haus­halt im mensch­li­chen Kör­per lau­tet: Alle Krank­hei­ten, auch schwer­wie­gen­de, kön­nen sich nur und aus­schließ­lich im sau­ren Milieu ent­wi­ckeln. Die­se wis­sen­schaft­lich bewie­se­ne The­se gilt genau­so für Ihre Pferde.

Um den Stoff­wech­sel Ihrer Pfer­de zusätz­lich zu ent­las­ten, sowie die Darm­ge­sund­heit und ihr Wohl­be­fin­den zu erhö­hen, bie­tet es sich vor allem im Win­ter an, den Pfer­den zwei bis drei Mal pro Woche ein paar Trop­fen hoch­pro­zen­ti­ges CBD Öl auf ein paar Leck­le­ris zu trop­fen und die­se zufüt­tern. Ein Zusatz von Hanf­sa­men Öl in das täg­li­che Fut­ter fügt nicht nur wich­ti­ge Nähr­stof­fe hin­zu, son­dern för­dern eine gute Ver­dau­ung, die wie­der­um för­der­lich auf das Win­ter­fell, die Haut- und Huf­ge­sund­heit aus­wirkt. Außer­dem wird dadurch auch die Was­ser­zu­fuhr und die Darm­mo­to­rik Ihres Pfer­des unter­stützt, was hilft Ver­stop­fun­gen zu ver­mei­den und die Darm­wand der Pfer­de vor mecha­ni­schen Rei­zen schützt. 

Älte­re Pfer­den soll­te man vor dem Win­ter immer beson­ders auf­merk­sam auf in den Bei­nen, im Rücken oder im Hals ent­stan­de­ne Arthro­se unter­su­chen und es ihnen für die kal­te Jah­res­zeit so ange­nehm wie mög­lich zu machen. Auf jeden Fall soll­ten Sie Ihr Pferd auch bei hohen Minus­gra­den zum täg­li­chen Kop­pel­gang ani­mie­ren und sie gege­be­nen­falls dabei mit war­men Decken und mit hoch­wer­ti­gen Hanf­ölen und CBD Trop­fen unter­stüt­zen, die für Arthro­se-Pfer­de gera­de im Win­ter eine Wohl­tat sind und Schmerz und Ent­zün­dun­gen lindern.